Hallescher FC: Manu lernt aus Platzverweis

Offensivspieler kehrt nach Sperre zurück

Braydon Manu und René Eckart im Duell.

Braydon Manu (l.) flog gegen Jena vom Platz und musste seitdem zuschauen. ©Imago/Matthias Koch

Für Halles Neuzugang Braydon Manu war die Zeit in der dritten Liga bisher eine Achterbahn der Gefühle. In den ersten beiden Spielen startete er bärenstark, steuerte beim 4:4 gegen Paderborn sogar den Ausgleichstreffer bei. Am dritten Spieltag ließ sich der 20-Jährige allerdings zu einer Tätlichkeit hinreißen und wurde mit einer roten Karte bestraft. Für die letzten drei Partien war er deswegen gesperrt.

HFC-Bank wird wieder voller

Laut Manu selbst war die rote Karte seiner Unerfahrenheit geschuldet, wie er jetzt in der Bild (Ausgabe vom 06.09.2017) sagte. „Ich kannte das nicht, dass man mich so extrem provoziert“, so der flinke Offensivspieler. In Zukunft soll so eine Reaktion nicht mehr vorkommen. Manu hat laut eigener Aussage aus der Situation gelernt.

Kannte das nicht, dass man mich so extrem provoziert (Braydon Manu zu seinem Platzverweis)

Durch die Rückkehr Manus hat HFC-Coach Rico Schmitt wieder eine Alternative mehr im Kader, nachdem die Auswechselbank beim letzten Spiel in Karlsruhe verletzungsbedingt nur mit fünf Akteuren besetzt war. Ob Manu gleich bei seinem Comeback auf dem Platz steht, ist noch nicht sicher.

Die Startelf, der Schmitt gegen den KSC das Vertrauen schenkte, überzeugte nämlich durch Einsatzbereitschaft und dürfte daher einen Vertrauensvorschuss besitzen. Zudem hat Manu bereits an den ersten beiden Spieltagen bewiesen, dass er besonders als Joker in der Schlussphase ein Spiel beleben kann.

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