Hallescher FC: Schnitzler drängt auf Comeback

Keeper will nach schwerer Kopfverletzung wieder spielen

Oliver Schnitzler, Keeper beim HFC

Oliver Schnitzler arbeitet an seiner Rückkerh. ©Imago/VIADATA

Beim Halleschen FC drängt Torhüter Oliver Schnitzler auf ein Comeback. Einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge strebt der 21-Jährige nur rund zwei Wochen nach seinem erlittenen Schädel-Hirn-Trauma schon für das anstehende Ligaspiel am Samstag gegen Aufsteiger SpVgg Unterhaching seine Rückkehr zwischen die Pfosten an.

Im Training der Saale-Städter will Schnitzler HFC-Trainer Rico Schmitt von seiner wiederhergestellten Fitness überzeugen. Nach seinem folgenschweren Zusammenprall in der Begegnung gegen Rückkehrer Carl Zeiss Jena mit Davud Tuma und im Spiel gegen den VfL Osnabrück hatte Ersatzkeeper Tom Müller das HFC-Gehäuse gehütet.

Die Ärzte sagen, es sei gut, dass ich mich an nichts erinnern kann. (HFC-Keeper Oliver Schnitzler)

Von der schreckenerregenden Situation gegen Jena ist bei Schnitzler lediglich ein Blackout übrig geblieben. Der gebürtige Gummersbacher sieht das als Vorteil: „Die Ärzte haben mir gesagt, es sei gut, dass ich mich an nichts erinnern kann. So habe ich beim nächsten Mal keine Angst“, zitierte die Bild den Schlussmann.

Schmitt-Garantie für Stammplatz

Schnitzler kann ohne besonderen Druck an seiner Rückkehr arbeiten. Schon vor der Pokal-Pause hatte Schmitt klar erkennen lassen, seine Nummer eins bei vollständiger Belastungsfähigkeit wieder aufstellen zu wollen.

Einen Spezialhelm wie HFC-Kapitän Klaus Gjasula oder der tschechische Star-Keeper Peter Cech nach ähnlichen Verletzungen will Schnitzler voraussichtlich nicht benutzen. Der im Winter von Zweitligist 1. FC Heidenheim gekommene Torwart lässt sich eine solche Möglichkeit zum zusätzlichen Schutz allerdings noch offen. Generell sehe er die Gefahr von Verletzungen des Kopfes als Berufsrisiko eines Torhüters an, betonte Schnitzler.

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