Hallescher FC: Wieder stark nach Führung?

Erster Punktverlust nach Pausenführung

Mathias Fetsch (r.) jubelt mit Marvin Ajani.

Erzielte sechs seiner acht Tore vor der Pause und steht damit stellvertretend für Halles Stärke im ersten Durchgang: Mathias Fetsch (r.). ©Imago/Kirchner Media

Die Ausrutscher der Konkurrenz konnte der Hallesche FC nicht ausnutzen. Durch das Remis Osnabrücks und die Karlsruher Niederlage hätte der HFC wieder näher an die Tabellenspitze rücken können, doch durch die späte Niederlage gegen Cottbus muss man auch wieder in den Rückspiegel schauen.

Dabei schien die Partie eigentlich bereits zur Pause entschieden, als ein 2:1 auf der Anzeigetafel stand. Denn keine andere Mannschaft punktete mit einer Halbzeitführung im Rücken so zuverlässig wie Halle.

Torgefährlicher im ersten Durchgang

Zwölf Mal ging Halle zuvor mit einem Vorsprung in die Kabine, elf Mal verließ man auch nach 90 Minuten als Sieger den Platz. Nur beim 1:1 gegen 1860 München am 15 Spieltag ließ man zwei Zähler liegen – bis Cottbus durch einen Treffer in der Nachspielzeit alle drei Punkte einsackte.

Dass die Mannschaft von Trainer Torsten Ziegner in Durchgang eins den Grundstein für Erfolge legt, zeigt auch die Torstatistik. 22 seiner bisher 33 Treffer erzielte der HFC vor dem Pausenpfiff, weniger als die elf Tore in Durchgang zwei produzierte übrigens kein anderer Drittligist.

Dass die Torausbeute am Montag in Rostock üppiger ausfällt, dafür stehen die Chancen historisch eher ungünstig: Sechs Mal standen sich die beiden Klubs bislang in der 3. Liga im Ostseestadion gegenüber, Halle gelangen dabei lediglich fünf Treffer.

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