HFC: Die Probleme bleiben

Atalan kritisiert Schiedsrichter

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Donnerstag, 04.06.2020 | 09:24
Ismail Atalan beim HFC

Verlor mit seiner Mannschaft auch das zweite Spiel nach der Corona-Pause: Ismail Atalan. ©Imago images/Pressefoto Baumann

Der Wille ist zweifellos vorhanden in Halle: So gab sich der HFC in den letzten Tagen und Wochen kämpferisch und stellte auf der Vereinshomepage vor der Partie gegen Eintracht Braunschweig unmissverständlich klar: „Keine Ausreden.“

Ebensolche waren am gestrigen Mittwoch dann aber doch zu hören. Mit 0:1 ging der HFC gegen Braunschweig vom Platz und hatte damit wie schon gegen Münster mit der eigenen Chancenverwertung zu kämpfen – und laut Trainer Ismail Atalan mit dem Schiedsrichter.

„Wir hatten heute nicht die Effektivität im Angriff und keinen guten Schiedsrichter“, so Atalan bei MagentaSport und weiter: „Daran hat es heute gelegen. Das Foul vor dem Tor war natürlich unnötig. Aber jede 50:50-Aktion wurde gegen uns gepfiffen. Ich rede selten über den Schiedsrichter, heute aber war es offensichtlich.“

Abstiegskampf pur

Das angesprochene Foul passierte auf dem Flügel, der folgende Freistoß führte zum Braunschweiger Treffer. Bereits gegen Münster zeigte sich Halle anfällig bei Standards. Auch dieses Problem bleibt: Der HFC lässt nicht übermäßig viel zu, die Chancen allerdings, die sich die Gegner erspielen, nutzen sie derzeit effektiv.

Positiv zumindest: Trotz der Niederlage gegen Braunschweig rückte die Atalan-Elf wieder auf einen Nichtabstiegsplatz, da der FSV Zwickau mit 0:3 bei Viktoria Köln verlor. Am Samstag kommt es dann zum Abstiegsduell mit dem FSV. Anführer Sebastian Mai wird dann gesperrt fehlen, allerdings zählen dann tatsächlich „keine Ausreden“.

Das Restprogramm des HFC