HFC: Entscheidung über Einspruch vertagt

Mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht

Sebastian Mai diskutiert mit dem Schiedsrichterassistenten

Ordentlich Diskussionsstoff gab es in der Partie des HFC gegen Münster. ©Imago images/VIADATA

Update 6.11.:
Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, hat der HFC erfolgreich beantragt, die Verhandlung nicht am kommenden Freitag, sondern erst am 18. November. So wird die nicht unwichtige Entscheidung nicht unmittelbar vor der Partie des HFC gegen 1860 gefällt werden.

Der ursprüngliche Artikel:
Am 21. September endete die Partie zwischen dem HFC und Preußen Münster mit einem 2:2-Unentschieden. Abgehakt ist das Spiel jedoch noch nicht. Wegen eines verunglückten Wechsels sah sich der Hallesche FC im Nachteil und reichte Einspruch gegen die Spielwertung ein.

Seltenheit

Diesen wies der Deutsche Fußballbund vor zwei Wochen ab, womit sich die Hallenser allerdings nicht zufrieden gaben. Im Gegenteil: Es folgte ein erneuter Einspruch und damit der Gang vor die nächste Instanz. Sportdirektor Ralf Heskamp wolle dabei seine Überzeugung in mündlicher Form darlegen, wie er sagte. Gelegenheit dazu hat er dazu am Freitag.

Wie der DFB am heutigen Montag bekannt gab, wird dann nämlich über den Einspruch gegen die Wertung der Partie gegen Münster verhandelt, in der Verbands-Zentrale in Frankfurt am Main. Die Leitung der Sitzung übernimmt dann der stellvertretende Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, Stephan Oberholz. Insgesamt entscheidet nun ein dreiköpfiges Gremium über den Einspruch des HFC.

Dass es überhaupt zur mündlichen Verhandlung kommt, ist wahrlich nicht die Regel. Laut DFB-Angaben wird dies nur in 3% der Fälle beantragt. Gegen die Entscheidung des DFB-Sportgerichts ist dann wiederum Berufung möglich: Innerhalb von einer Woche zum DFB-Bundesgericht.

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