HFC: Erneute Chance für Washausen?

Kapitän könnte wieder als Innenverteidiger aushelfen

Jan Washausen gegen Mannheim.

Jan Washausen saß zuletzt drei Mal in Folge auf der Bank. ©imago images/foto2press

Die Defensive ist bekanntlich das Prunkstück des HFC, erst 16 Mal wurde sie in der laufenden Saison überwunden – Liga-Bestwert. Sechs dieser Treffer fielen während des verletzungsbedingten Ausfalls von Sebastian Mai, der ab Anfang Oktober fünf Spiele verpasste.

Für das Heimspiel gegen Würzburg am Samstag muss Trainer Torsten Ziegner erneut auf den 26-Jährigen verzichten, der sich in der Vorwoche seine fünfte gelbe Karte abholte. Während Ziegner bei der ersten Phase ohne Mai verschiedene Zusammenstellungen in der Dreierkette ausprobierte, profitiert er nun von diesen Erfahrungen.

Stabilität & Erfahrung

So war das Experiment mit Antonios Papadopoulos nicht von von Erfolg gekrönt, der 20-Jährige hat sich in der Zwischenzeit ohnehin im defensiven Mittelfeld festgespielt. Auch die Ergänzung der gesetzten Jannes Vollert und Niklas Landgraf durch Niklas Kastenhofer konnte nicht restlos überzeugen – zudem gingen die beiden Spiele mit dieser Formation jeweils mit 0:1 gegen Magdeburg und 1860 verloren.

Den besten Eindruck hinterließ Kapitän Jan Washausen, der neben mehr Stabilität auch die Erfahrung mitbringt, die sonst Mai an der Seite der jungen Landgraf (23) und Vollert (21) einbringt.

Nach den zuletzt wenig überzeugenden Auftritten des HFC könnte Washausen zudem für mehr Kreativität im Spielaufbau sorgen. Eine Eigenschaft, die er nach seiner Einwechslung gegen Mannheim eindrucksvoll bewies, und so neben den defensiven Pflichten eines Verteidigers auch die offensive Kür erfüllte.

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