HFC: Hansch gibt sich kämpferisch

Angreifer hat viel Konkurrenz

Florian Hansch vom Halleschen FC

Florian Hansch will sich dem Trainer noch mehr aufdrängen. ©Imago images/Eibner

Der HFC hat einen guten Lauf, ist aktuell das formstärkste Team der 3. Liga. So ist es kein Wunder, dass Trainer Torsten Ziegner seinen erfolgreichen Akteuren vertraut. Dadurch bleibt anderen nur die Bank. Einer davon ist Florian Hansch, der ein wenig mit seiner Situation hadert.

„Es ist ja logisch, dass ich damit nicht zufrieden bin und ich mir das anders vorgestellt habe. Aber ich kenne die Situation und nehme die Herausforderung an.“, so der Angreifer in der „Bild“ (Ausgabe vom 11.09.2019).

Leihen bisher nicht gelungen

Der 24-Jährige ist nicht alleine in seiner Lage. Durch die starken Auftritte der anderen Neuzugänge Terrence Boyd und Felix Drinkuth blieb Joans Nietfeld zuletzt zweimal nur die Einwechsel-Rolle, Dennis Mast blieb schon mal ganz außen vor. Auch Mathias Fetsch tut sich schwer, nach seiner Verletzung wieder ins Teams zu kommen.

Sogar ein im Aufstiegskampf des letzten Jahres erprobter HFC-Leistungsträger wie Toni Lindenhahn musste sich drei der letzten vier Spiele komplett von draußen anschauen.

Für Hansch könnte es allerdings dahingehend bitter werden, dass es seine zweite Leihe zu werden droht, die nicht ganz aufgeht. In der vergangenen Rückrunde hatte der SV Sandhausen ihn beim SV Wehen Wiesbaden geparkt, wo er zwar regelmäßig Einsätze sammelte, jedoch nur siebenmal in der Startelf stand. Ab Anfang März waren es nur noch zwei Partien, bei denen der frühere Chemnitzer den Anpfiff auf dem Platz erlebte.

Dass er einen Mehrwert bieten kann, bewies Hansch in der 3. Liga bereits beim Chemnitzer FC. In der Saison 2017/18 traf er dreimal, lieferte aber vor allem starke elf Vorlagen.

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