HFC: Klare Worte von Terrence Boyd

Angreifer ist heiß auf's Derby

Terrence Boyd (r.) jubelt gegen Meppen.

Terrence Boyd (r.) heizt die Stimmung vor dem Derby an. ©imago images/VIADATA

Ein gewöhnliches Auswärtsspiel wartet am Samstag sicherlich nicht auf den HFC. In Magdeburg wird die Elf von Trainer Torsten Ziegner zum Derby gefordert sein, dem die aktive Fanszene der Heimmannschaft fernbleiben wird. Für Halles Terrence Boyd steht aber bereits jetzt fest, dass es auf dem Rasen definitiv zur Sache gehen wird.

„Das ist mein erstes Derby für den Klub. Ich liebe Derbys und da wird es rasseln“, verspricht der Angreifer in der Bild (Ausgabe vom 29.10.2019). Der mit sieben Treffern erfolgreichste HFC-Akteur hielt sich nach eigenen Angaben daher auch am vergangenen Wochenende gegen Meppen zurück, wollte nicht seine fünfte gelbe Karte und damit eine Sperre riskieren.

Einer wird Nasenbluten kriegen. (Terrence Boyd)

Soviel Zurückhaltung darf der nächste Gegner nicht erwarten: „In Magdeburg ist es aber sicherer, dass ich die Gelbe Karte kriege, als dass ich ein Tor schieße, ganz klar. Einer wird Nasenbluten kriegen – man kann es ja so machen, dass es auch nur gelb ist“. Nicht unwahrscheinlich, dass Ziegner den Sommer-Neuzugang in Anbetracht dieser Aussagen etwas einbremst.

Zehn Partien bestritt Boyd bislang für den HFC in der 3. Liga, 25 Treffer konnte der aktuelle Tabellenführer in diesen Begegnungen erzielen. Da der US-Amerikaner neben seinen sieben Toren auch fünf Vorlagen beisteuerte, war er somit an rund der Hälfte aller Tore beteiligt.

Auf seine offensive Präsenz und Durchschlagskraft wird Halle nicht verzichten wollen, zumal mit Magdeburg die beste Defensive der Liga wartet: Erst zwölf Gegentreffer mussten die „Größten der Welt“ bislang schlucken. Um dieses Bollwerk zu knacken, wird sich Boyd zurückhalten müssen.

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