HFC: Mast als Paradebeispiel

Mehr Möglichkeiten für Ziegner

Dennis Mast (l.) und Torsten Ziegner.

Dennis Mast (l.) konnte seinen Trainer Torsten Ziegner überzeugen. ©imago images/VIADATA

Im Sommer kehrte Dennis Mast nach sechs Jahren zum HFC zurück. An alter Wirkungsstätte wurde der 27-Jährige bisher noch nicht so richtig glücklich, den letzten von vier Einsätzen konnte er Ende August verbuchen. Bis zum 3:0-Erfolg über Jena, als Trainer Torsten Ziegner Mast nach rund einer Stunde einwechselte.

„Dennis hat in den letzten 14 Tagen sehr ordentlich trainiert und auch im Testspiel gegen Fürth seine Aufgaben erfüllt. Und wenn jemand so auftritt, dann wird er zwangsläufig mit Einsätzen belohnt“, erklärt Ziegner gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung und hält fest: „Ich hatte einfach ein gutes Gefühl bei ihm.“

Kaderbreite fällt auf

Dieses gute Gefühl verstärkte sich mit seiner ersten Torbeteiligung in der laufenden Spielzeit, das 2:0 durch Björn Jopek bereitete er per Flanke vor. Eine Einsatzgarantie für das kommende Spitzenspiel gegen Tabellenführer Duisburg lässt sich daraus zwar nicht ableiten, mit Mast drängt sich nun aber wieder eine Alternative für die linke Seite auf.

Dort blieb Felix Drinkuth gegen das Schlusslicht unter seinen Möglichkeiten und musste dementsprechend für Mast weichen. Der Wechsel steht exemplarisch für die Vorzüge eines breiten Kaders, die Torsten Ziegner in dieser Spielzeit genießen kann.

So saß der eigentlich gesetzte Terrence Boyd lediglich auf der Bank, als zentrale Sturmspitze lief Pascal Sohm auf. Der erzielte den ersten HFC-Treffer, kurz vor dem Ende musste Sohm für Boyd weichen und der US-Amerikaner trug sich mit seinem Treffer zum 3:0 ebenfalls noch in die Torschützenliste ein.

Stark gegen die direkte Konkurrenz

Dass dem HFC vor dem Heimspiel gegen die „Zebras“ nicht bange sein muss, dürfte nach den bisherigen Ergebnissen gegen direkte Konkurrenten verständlich sein. Die einen Rang besser positionierten Ingolstädter wurden Mitte September mit 3:2 geschlagen, auch gegen die Verfolger aus Braunschweig (1:1) und Unterhaching (3:0) nahm Halle etwas mit.

Da nach Duisburg bis Jahresende nur noch Klubs aus der unteren Tabellenhälfte warten – namentlich Kaiserslautern, Würzburg und Uerdingen – hat es der breite Kader am Samstag selbst in der Hand, sich für den Jahresendspurt in eine komfortable Situation zu bringen.

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