HFC: Nur Sebastian Mai kein Wackelkandidat?

Ziegner auch drei Tage nach 0:3 noch sauer

Sebastian Mai (m.) im Test gegen Erfurt.

Sebastian Mai (m.) erhält vom Trainer eine Startelfgarantie. ©imago images/VIADATA

Den letzten Test vor dem Ligastart hat der HFC am vergangenen Samstag verpatzt, beim 0:3 gegen Regionalligist Erfurt klappte nicht viel. Auch drei Tage später ist der Ärger bei Trainer Torsten Ziegner noch nicht ganz verraucht.

„Die Ausnahme bildet Sebastian Mai. Wenn er gesund ist und seine Sache ordentlich macht, dann ist er gesetzt“, so der 41-Jährige in der Bild (Ausgabe vom 16.07.2019) auf die Frage, wer sich im Hinblick auf den 1. Spieltag gegen Uerdingen am Sonntag sicher sein darf, in der Startelf zu stehen.

Defensiv noch nicht auf Vorjahres-Niveau

Gegen Erfurt ließ Ziegner bis auf Jan Washausen und Bentley Baxter Bahn seine vermeintliche Startelf ran, deren Einwechslungen nach der Pause dem HFC deutlich mehr Struktur verliehen. Doch die defensive Stabilität, in der Vorsaison noch das Prunkstück der Saalestädter, fehlte phasenweise weiterhin.

Den Abgang von Moritz Heyer, der sich im Saisonverlauf kontinuierlich steigerte und so zum Abwehrchef entwickelte, konnte Halle bislang noch nicht adäquat auffangen. Jannes Vollert ist diese Rolle zwar angedacht, der 21-Jährige wird aber noch etwas Zeit benötigen.

Trotz seiner Ansage, von der er sich wohl einen „Hallo-Wach-Effekt“ erhofft, ist damit zu rechnen, dass Ziegner auch gegen den KFC einen Großteil der Erfurt-Startelf ins Rennen schickt. Dass er dabei auf Washausen und Bahn, Kapitän bzw. mit 21 Torbeteiligungen (acht Treffer, 13 Vorlagen) erfolgreichsten Scorer der Vorsaison, verzichtet, darf jedoch bezweifelt werden.

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