HFC: Schaltzentrale gesprengt

Doppel-Sechs muss umgebaut werden

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Dienstag, 17.11.2020 | 09:38
Jonas Nietfeld gegen Zwickau.

Für das Nachholspiel gegen Duisburg wird ein neuer Partner für Jonas Nietfeld gesucht. ©imago images/Christian Schroedter

Bei einem Punkt Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz ist die Situation des HFC weiterhin prekär. Boden gutmachen kann der Klub bekanntlich am heutigen Dienstag, wenn es im Nachholspiel zum MSV Duisburg geht. An der Wedau wird Trainer Florian Schnorrenberg allerdings seine Doppelsechs umbauen müssen.

Kapitän Jonas Nietfeld und Marcel Titsch Rivero waren bislang gesetzt, Letztgenannter wird nach einer Knieverletzung aus dem Unentschieden gegen Rostock allerdings pausieren müssen. Da Anthony Syhre (Sehnenentzündung) ebenfalls keine Option ist, steht mit Antonios Papadopoulos nur noch ein gelernter Abräumer zur Verfügung.

über den Spielplan
„ In diesem Drei-Tage-Rhythmus spielt gesunde Rotation durchaus eine Rolle in unseren Köpfen. ”
HFC-Trainer Florian Schnorrenberg

„Auch Dennis Mast kann dort spielen. Wir haben auf dieser Position noch Optionen“, signalisiert Schnorrenberg in der Bild (Ausgabe vom 17.11.2020) allerdings Bereitschaft, für das Duell mit den „Zebras“ auch andere Spieler umzuschulen und begründet dies auch mit dem Spielplan: „In diesem Drei-Tage-Rhythmus spielt gesunde Rotation durchaus eine Rolle in unseren Köpfen.“

Auch Lindenhahn eine Option

Pausen gab es für das Duo Nietfeld/Titsch Rivero nämlich bisher noch nicht, in allen acht Partien des HFC bildeten die Beiden das defensive Mittelfeld. Mit drei Vorlagen war Titsch Rivero dabei etwas offensiver veranlagt, was gegen Papadopoulos als Ersatz spricht.

Denkbar wäre daher auch, dass Toni Lindenhahn vom rechten Flügel ins Zentrum rutscht. Das HFC-Urgestein kann bekanntlich auf nahezu jeder Position eingesetzt werden, könnte an der Seite von Nietfeld das kämpferische Element verstärken, aber auch in der Vorwärtsbewegung Impulse setzen. Gegen den formschwachen MSV könnte so die Torgefahr aus der Tiefe beibehalten werden, die sonst durch Titsch Rivero entsteht.