HFC: Schnorrenberg rotiert

Änderungen gegen Waldhof Mannheim

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Dienstag, 19.01.2021 | 08:58
Terrence Boyd beim Halleschen FC

Terrence Boyd muss gegen den SVW gelbgesperrt zuschauen. ©Imago images/Picture Point

Der Hallesche FC steckt mitten in seinen intensiven Wochen. Vier Tage nach der 0:4-Klatsche gegen die FC Bayern U23 kommt Waldhof Mannheim in den Erdgas Sportpark, wiederum drei Tage später steht die wichtige Partie gegen den 1. FC Magdeburg an – gefolgt von einer weiteren Englischen Woche.

Der Begriff Belastungssteuerung dürfte derzeit stets auf dem Tagesprogramm von HFC-Trainer Florian Schnorrenberg auftauchen. Ein Mittel dafür: Rotation, die Schnorrenberg gegen den Waldhof anwenden will.

„Es wird die Kunst sein, möglichst sinnvoll zu rotieren und eine Elf auf den Platz zu schicken, die in der Lage ist, den Gegner zu fordern“, so der Fußballlehrer in der Bild (Ausgabe vom 19. Januar 2021).

Menig als Spezialwaffe?

Sehr wahrscheinlich ist, dass der HFC wieder wie zuletzt gegen die „kleinen Bayern“ aus einer 4-2-3-1-Grundordnung heraus startet. Eine Doppelspitze, mit der die Saalestädter hin und wieder operieren, bietet sich nicht an, da Terrence Boyd gelbgesperrt ist.

Zweimal stand der HFC-Torjäger in der bisherigen Saison nicht zur Verfügung, Michael Eberwein agierte dabei als einzige Spitze und machte seine Sache beispielsweise gegen Türkgücü München (3:0) sehr gut. Hinter der Spitze wird eine offensive Dreierreihe erwartet: Braydon Manus Müdigkeit dürfte sich in Grenzen halten, während Julian Derstroff und Toni Lindenhahn gegen die FCB U23 nach einer guten Stunde vom Platz genommen wurden – womit zumindest Derstroff in der ersten Elf erwartet wird. Für Lindenhahn bestünde die Möglichkeit, Julian Guttau beginnen zu lassen.

Im Fokus: Besonders die rechte Abwehrseite. Der kommende Gegner zeigte sich in der jüngeren Vergangenheit stets gefährlich über den immerzu marschierenden Anton Donkor im linken Mittelfeld. Im Einhalt gebieten könnte der erfahrene Fabian Menig. Mit seinem Einsatz in den Englischen Wochen rechneten die Verantwortlichen bereits.