HFC: Sohm wieder gefragt

Konkurrent Mai fehlt gesperrt

Pascal Sohm vom HFC

Pascal Sohm war in den ersten Spielen noch gesetzt. ©Imago/Picture point

Über den wiederholten Einsatz von Innenverteidiger Sebastian Mai im Sturm des HFC ist in den vergangenen Wochen viel gesprochen worden. Leidtragender der Umschulung war vor allem Pascal Sohm, der seinen Stammplatz abgeben musste. Nun winkt durch die Gelbsperre seines unerwarteten Konkurrenten die erneute Startelf-Chance gegen die Würzburger Kickers am Freitag.

Schwierigkeiten von der Bank

Bei seinen Einwechslungen konnte der Sommer-Neuzugang aus Großaspach dem Spiel zuletzt nicht seinen Stempel aufdrücken. „Ich bin ein Typ, der 90 Minuten im gleichen Tempo durchmarschieren kann. Als Einwechselspieler musst du aber von jetzt auf gleich wach sein. Das ist eine schwierige Situation, gibt Sohm in der Mitteldeutschen Zeitung eine Erklärung. Kleiner Blessuren sind sicherlich eine weiterer Grund.

Gegen die Kickers dürfte er die erste Lösung sein, um neben Mathias Fetsch aufzulaufen. Der spät verpflichtete Kilian Pagliuca konnte sich noch nicht wirklich aufdrängen. Fetsch hatte das Sturmduo mit Mai gebildet, wobei Trainer Torsten Ziegner vor allem auf die Körperlichkeit der beiden Hünen setzte. Sohm – mit 1,87m auch kein kleingewachsener Angreifer – hat dafür mehr spielerische Qualitäten, sucht mehr die Kombination und kommt gerne aus tieferer Position.

Am Ende stehen wir mit 20 Puls mehr vor der Hütte. (Pascal Sohm über das laufintensive Spiel des HFC)

Laufintensives Spiel, wie es Ziegner fordert, verkörpert Sohm ebenfalls. Doch wie seine Sturm-Kollegen mangelt es auch ihm an Treffern, was allerdings auch systembedingt ist, wie der 26-Jährige der MZ erklärte: „Wir leisten einen extrem hohen Laufaufwand, bekommen dadurch mehr Chancen. Am Ende stehen wir aber auch mit 20 Puls mehr vor der Hütte.“

Mit zwei Toren liegt er zumindest Team-intern vor Fetsch und Pagliuaca. Die Aufbesserung seiner Quote am Freitag gegen Würzburg, wäre wohl das beste Argument, um seinen Platz auch dauerhaft wieder zu behaupten.

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