HFC wird mit Sondertrikot gegen Meppen auflaufen

In Gedenken an die Anschlags-Opfer vom 9. Oktober

Terrence Boyd im Spiel gegen Mannheim.

Terrence Boyd und seine Mitspieler werden am Wochenende auf ihre roten Trikots verzichten. ©imago images/foto2press

Bei Heimspielen trägt der HFC rot und weiß – nicht jedoch gegen den SV Meppen. Wie der Klub am heutigen Mittwoch mitteilte, wird die Ziegner-Elf am Samstag ein schwarzes Sondertrikot tragen, um den Opfern des Anschlags vom 9. Oktober zu gedenken.

Zudem erklärten sich die Sponsoren, die sonst auf dem HFC-Trikot präsent sind, dazu bereit, auf ihre Schriftzüge zu verzichten. So wird stattdessen der Slogan „Zusammen gegen Gewalt, Rassismus und Antisemitismus“ auf der Trikotbrust zu lesen sein.

Versteigerung für den guten Zweck

Zu einem späteren Zeitpunkt werden die Trikots versteigert. Die Erlöse aus diesen Auktionen kommen der Solidaritätsaktion zugute, die der HFC nach den Anschlägen gemeinsam mit drei weiteren Profi-Klubs aus Halle ins Leben rief und deren Erlöse an die Hinterbliebenen und Angehörigen der Todesopfer gespendet werden.

„Vertreter von HFC, Saale Bulls, Lions und Wildcats werden sich erneut hinter dem 20 Meter langen Banner postieren und Geschlossenheit demonstrieren“, heißt es in der Pressemitteilung des aktuellen Tabellenführers zum Heimspiel am Samstag weiter. Außerdem wird es vor dem Anpfiff der Partie eine Schweigeminute geben.

Wann und in welcher Form die Sondertrikots verteigert werden, darüber will der HFC in den nächsten Tagen informieren.

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