VfL Osnabrück: Stadionvorstellung

Das Stadion an der Bremer Brücke im Detail

Das Stadion an der Bremer Brücke, Heimspielstätte des VfL Osnabrück

Fußball mit Charme: Der VfL trägt seine Heimspiele an der Bremer Brücke aus ©Imago

Weiter geht´s mit den Liga-Drei.de-Stadionvorstellungen. In unserer beliebten Rubrik stellen wir Euch jede Woche eine Drittliga-Arena vor. Diesmal führt unser Weg an die Bremer Brücke, wo das Stadion des VfL Osnabrück seit jeher eine atmosphärische Kulisse bietet.

Name: Stadion an der Bremer Brücke (Anfahrt)
Fassungsvermögen: 16.667 Plätze
Sitzplätze: 6.192
Stehplätze: 10.475
Rollstuhlplätze: Über Eingang II
Gästeblock: Eingang Westkurve (Was darf ich mitnehmen?)

Historie

Die Spielstätte des VfL Osnabrück zählt zu den traditionsreichsten in ganz Deutschland. Bereits 1931 wurde mit dem Bau eines Stadions mit Flächen für Leichtathletik begonnen. Damals spielte allerdings noch der SC Rapid auf dem Geläuf. Wenig später zog jedoch auch der VfL an die „Brücke“, wie das Stadion schlicht von den Fans genannt wird, um.

Anfang der 50er-Jahre gehörte der Verein für Leibesübungen meist zu den besten Vereinen des Landes, schaffte es 1950 und 1952 in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. In den Partien kamen damals bereits über 30.000 Zuschauer, sodass die Arena bald ausgebaut wurde.

Die erste strukturierte Erneuerung folgte jedoch erst 1974, als auch die Haupttribüne mit einem Dach bestückt wurde. Ein Jahr später wurde die Flutlichtanlage, die der Bremer Brücke das ursprüngliche Flair eines englischen Stadions verleiht, eingeweiht.

Kurios: Weil ein Kleingärtner sich weigerte, sein Grundstück zu verkaufen, blieb das Stadion zwischen West- und Haupttribüne zunächst offen. Mittlerweile konnte diese Lücke jedoch geschlossen werden.

2008 wurde das Stadion für das heutige Aussehen nochmal entscheidend umgestaltet. Die Nordtribüne verwandelte sich in eine moderne Sitzplatztribüne. Außerdem entstand zwischen dem Neubau und der Ostkurve der Stehblock „Affenfelsen“.

Seinen Namen verdankt das Stadion übrigens der nahegelegenen Bahnlinie, die über eine Brücke nach Bremen führt. Im Schnitt kamen in dieser Saison bisher knapp über 8.000 Zuschauer zu den Heimspielen Osnabrücks, nur nach Magdeburg, Rostock und Karlsruhe pilgerten mehr.

Bisher vorgestellte Stadien
Aalen (Ostalb-Arena)
Erfurt (Steigerwaldstadion)
Jena (Ernst-Abbe-Sportfeld)
Karlsruhe (Wildpark)
Köln (Südstadion)
Magdeburg (MDCC-Arena)
Meppen (Hänsch-Arena)
Unterhaching (Alpenbauer Sportpark)
Würzburg (Flyeralarm Arena)

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